Shmendric der Gladiator


In der Nacht des ersten Ingerimm im Jahre 4 nach Hal, wurde an einem kleinen Tsatempel in einem Dorf vor Thorwal ein neugeborenes Kind ausgesetzt. Die Geweihten nahmen das Kind auf, und gaben ihm den Namen "Shmendric". Man gab sich alle Muehe ihn nach den Geboten der jungen Goettin aufzuziehen, doch schon sehr frueh stellten die Geweihten entsetzt fest, dass der kleine Thorwaler viel lieber von grossen Schlachten und Kaempfen gegen Monster fantasierte. Im zarten Alter von sieben Jahren verschaffte ihm ein Geweihter des Efferd eine Stelle als Schiffsjunge. Von diesem Tag an gab es Bier zum Fruehstueck, mittags Met, und spaetestens bis Nachmittag das erste Glas Hochprozentigen. Diese Gewohnheit hat Shmendric bis zum heutigen Tag nicht abgelegt. Das macht sich natuerlich auch in seinem Verhalten bemerkbar. Ohne seinen gewohnten Alkoholpegel kann er extrem reizbar sein; durch das Dauersaufen hat er ausserdem eine ziemlich "lange Leitung" entwickelt. Ob seine Augen auch vom Trinken so schlecht geworden sind, dass moege einMedicus entscheiden. Jedenfalls ist eines seiner markantesten Merkmale ist eine Art Doppel-Monokel, ein Gestell mit geschliffenen Glaesern, welches er bei der Besichtigung einer Magierakademie mitgehen lies. Nach seiner Lehrzeit begab sich Shmendric wieder auf das Festland. Dort schien ihm in jeder Hinsicht mehr Beute zu winken. Auf dem Schiff war er von seinen Landsleuten im Umgang mit der Axt trainiert worden, um sich weiterzubilden trat er der Stadtwache von Thorwal bei. Ein kleines Missverstaendniss verhinderte das Shmendric dort Karriere machte und fuehrte, da er den Folgen entgehen wollte, zur seiner Desertierung (Ups? Tut mir leid Leutnant, dann hab ich den Falschen erschla.. aeh, erwischt.) Nach erfolglosen Bewerbungen an Krieger- und Magierakademien, einer abgebrochenen Schmiedelehre, und einer von Phex nicht gerade gesegneten kurzen Laufbahn als Dieb, fand Shmendric seinen Weg in die Kaisersstadt, das praechtige Gareth. Seine erste Zeit war alles andere als angenehm, fast taeglich wurden ihm ein paar neue Narben verpasst, doch eben dieses rauhe Klima reizte ihn. Als er das erste Mal die todesgetraenkte Luft der Arena in sich aufsog, hatte er eine neue Bestimmung gefunden. Mit dem Ziel, der beste Gladiator des Gueldenlandes zu werden, scheute er von diesem Tag keine Herausvorderung, und trainierte verbissen und sturr den Kampf mit der Axt.

-*-*- zurueck -*-*-